Hoffnung

„Das Bild zeigt die Hand einer Mutter und ihres Kindes. Die Hände wollen einander greifen, dabei sind die Finger des Kindes hilfesuchend gespreizt, die Hand der Mutter ist schützend geöffnet und strahlt Geborgenheit, Wärme und Liebe aus. Beide Hände wachsen am linken und rechten Bildrand aus großen, diffus und düster wirkenden Farbverläufen hinaus: Der Schrecken des Erlebten, die Schwere Reise und die ungewisse Zukunft. Doch je mehr aus den diffusen Farbverläufen Hände erwachsen, desto freundlicher und hoffnungsvoller werden die Farben. Beinahe berühren die sich, doch nur beinahe. Ob die es schaffen, bleibt unbeantwortet. Die Hände sind in Grüntönen dargestellt – die Farbe der Hoffnung.“ (Julia Reusch, 21, Berlin)

 

Bild und Text aus dem Kalender2017 des Diakonischen Werks / Katastrophenhilfe